Datum/Zeit
15. Oktober 2026, 10:00 - 11:45

Veranstaltungsort
Anmeldung über GoTo Webinar


Inhalt der Veranstaltung

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Cyberrisiken erkennen, Lieferketten sichern und NIS-2-Anforderungen umsetzen


Cyberangriffe betreffen Unternehmen zunehmend nicht nur unmittelbar, sondern auch über Dienstleister, Softwareanbieter, Zulieferer und weitere Partner. Damit wird die Sicherheit der gesamten Lieferkette zu einem zentralen Bestandteil des betrieblichen Risikomanagements.

Das hybride BIHK-Webinar zeigt, wie insbesondere kleine und mittlere Unternehmen IT/OT- und Lieferkettenrisiken besser erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen entwickeln können. Ein Praxis- und Forschungsbeitrag aus dem Projekt RESIKOMP vermittelt konkrete Ansätze für IT-Sicherheit und mehr Resilienz in Wertschöpfungs- und Lieferketten.

Im zweiten Teil ordnet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik die Anforderungen rund um NIS 2 und sichere Lieferketten ein, um Unternehmen dabei zu unterstützen, Risiken in der Lieferkette besser bewerten und gesetzlichen Anforderungen entsprechen zu können.

Die Veranstaltung findet vor Ort im „JOSEPHS – Das Offene Innovationslabor“ in Nürnberg statt. Die Zahl der Plätze vor Ort ist auf 30 Personen begrenzt.

Agenda

09:30 Uhr | Check-In im Jospehs
Begrüßungskaffee und technischer Check für die Referierenden

10:00 Uhr | Begrüßung und Einführung – Start der online Übertragung

Moderation: Christian Seitz, Sicherheits- und Verteidigungsindustrie | Digitale Transformation in KMU, IHK Nürnberg für Mittelfranken


10:10 Uhr | Projekt RESIKOMP – Das stärkt die Resilienz von Unternehmen in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken. Hierfür werden innovative Konzepte und Methoden entwickelt, die es ermöglichen, Wissen, Fähigkeiten und Ressourcen organisationsübergreifend zu sichern, bereitzustellen und in Krisensituationen gezielt auszutauschen.

„Lieferketten unter Druck – was macht Wertschöpfungsnetzwerke wirklich resilient?“
Forschungsergebnisse und Praxiserkenntnisse aus dem Projekt ResiKomp

Tizian Kernstock, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Nürnberg

  • Wie Zusammenarbeit und Wissensaustausch zur Resilienz beitragen können
  • Welche Hürden den Austausch von Wissen und Kapazitäten zwischen Unternehmen bremsen
  • Wie sich im Ernstfall passende Partner finden lassen, ohne Geschäftsgeheimnisse preiszugeben

„Wenn die IT ausfällt – wie lange produziert Ihr Unternehmen noch?“
Cyber-Resilienz in Lieferkette und Produktion als strategischer Erfolgsfaktor

Claus Crongeyer, IT-Business Architekt & Lead Escalation Engineer, Bechtle IT Systemhaus Nürnberg/Würzburg

  • Von der IT-Bedrohung zum Produktionsrisiko: Die neue Realität von Cyberangriffen
  • Welche besonderen Risiken historisch gewachsene OT-Umgebungen für Unternehmen mit sich bringen
  • Was entscheidet im Krisenfall über die Weiterführung der Wertschöpfung?

10:50 Uhr | Der BSI Blick auf resiliente Lieferketten unter NIS-2
Julian Rupp, Referat W 25 – Cybersicherheit bei KMU, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bonn

  • Was steckt hinter dem Begriff Lieferkettensicherheit unter NIS-2?
  • Was bedeutet Kritikalität der Leistung und Risikoexposition von Lieferanten und Diensteanbietern?
  • Wie können Anforderungen entlang von Lieferketten sinnvoll entwickelt und weitergegeben werden?

11:20 Uhr | Fragen und Diskussion
Moderation: Christian Seitz, IHK Nürnberg für Mittelfranken

  1. Fragen des Online-Publikums aus dem Chat.
  2. Fragen der Teilnehmenden im JOSEPHS
  3. Gemeinsame Diskussion mit RESIKOMP und BSI

Austauschmöglichkeit bei einem Imbiss.

11:40 bis ca. 12:25 Uhr | Optionaler Rundgang durch das JOSEPHS mit Möglichkeit den RESIKOMP-Prototypen zu besichtigen.

Die Veranstaltung ist Teil der BIHK-IT-Sicherheitsreihe und findet im Rahmen des Projekts transform_EMN statt. Weitere Termine finden Sie unter https://www.bihk.de/themen/digitalisierung/reihe-it-sicherheit

Das Forschungsprojekt „ResiKomp“ wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Programm „Zukunft der Wertschöpfung“ gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

Themenfelder dieser Veranstaltung