Datum/Zeit
24. September 2026, 17:00 - 21:00
Veranstaltungsort
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Inhalt der Veranstaltung

Schreibt KI bald unsere ganze Software? Diskutieren Sie mit beim Afterwork Exchange am 24.09.2026.
sepp.med lädt zur nächsten Ausgabe des Afterwork Exchange ein. Dreimal im Jahr treffen sich Entscheider und Experten zum Austausch über aktuelle Trends rund um KI und Softwareentwicklung. Kompakt, praxisnah, mit viel Raum zum Netzwerken und offenen Austausch auf Augenhöhe.
Diesmal richtet sich der Blick auf die Softwareentwicklung selbst. Generative KI verschiebt gerade, wie Software entsteht, welche Kompetenzen zählen und wie Verantwortung verteilt wird.
In vier Impulsen geht es um neue Rollen in Engineering-Teams, um die Ausbildung der nächsten Generation, um Vibe Coding zum Anfassen und um die Frage, wie KI sicher und produktiv in den Unternehmensbetrieb kommt.
Der Abend richtet sich an Entscheider und Experten: Strategische Perspektiven treffen auf technisches Know-how. Im Anschluss laden wir zu Get-Together und Essen ein, für gute Gespräche, neue Kontakte und frische Ideen nach Feierabend.
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Agenda
17:00 Uhr
Begrüßung
Florian Prester, Geschäftsführer sepp.med
17:15 Uhr
Neue Rollen in der Softwareentwicklung: Was generative KI für Engineering-Teams bedeutet
Tom Jachmann, Head of Software Computed Tomography, Siemens Healthineers
17:45 Uhr
Hochschulen im Wandel: Kompetenzen für eine KI-geprägte Arbeitswelt
Prof. Dr. Christoph Neumann, OTH Amberg-Weiden
18:15 Uhr – Pause
18:30 Uhr
Live-Vibe-Coding
sepp.med
19:00 Uhr
AI Governance & Operations: KI sicher und produktiv einsetzen
Florian Prester, Geschäftsführer sepp.med
ab 19:30 Uhr
Get-Together und Essen
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Die Vorträge im Überblick
Neue Rollen in der Softwareentwicklung
Innerhalb weniger Monate hat sich generative KI von der Unterstützung einzelner Codezeilen zur Bearbeitung ganzer Komponenten entwickelt. Für Engineering-Teams stellt sich damit eine grundlegende Frage: Was bleibt menschliche Aufgabe, und wo skaliert die KI? Tom Jachmann verantwortet die Softwareplattform der modernen Computertomographie-Systeme (CT) von Siemens Healthineers. Er zeigt anhand sicherheitskritischer Entwicklung, wie KI besonders bei der Modernisierung von Legacy-Software Tempo und Qualität steigert und warum der größte Hebel im Zusammenspiel aus menschlicher Expertise und KI-gestützter Skalierung liegt.
Hochschulen im Wandel: Kompetenzen für eine KI-geprägte Arbeitswelt
Wenn KI zum Standardwerkzeug wird, verändert sich auch, was Ausbildung leisten muss. Prof. Dr. Christoph Neumann von der OTH Amberg-Weiden gibt Einblick aus mehreren Jahren Lehrpraxis: promptbasierte Übungen, Projektarbeiten in Cloud Computing und Big Data und ein Bewertungsmodell, das den produktiven KI-Einsatz zum Lernziel macht. Seine These: Entscheidend ist nicht mehr das reine Ausführen von Aufgaben, sondern die Fähigkeit, KI-Systeme gezielt zu orchestrieren. Ein Impuls für alle, die wissen wollen, welche Fähigkeiten die nächste Generation von Entwicklerinnen und Entwicklern mitbringt.
Live-Vibe-Coding
Bei diesem Programmpunkt wird es praktisch. In einer Live-Session entsteht aus Prompts lauffähige Software, Schritt für Schritt und zum Mitverfolgen. Sie sehen, was mit aktuellen Werkzeugen heute wirklich möglich ist, wo die Grenzen liegen und worauf es ankommt, damit aus schnellem Code auch verlässliche Software wird. Genau an diesem Punkt, der Qualität von KI-generiertem Code, wird es für regulierte und sicherheitskritische Projekte richtig interessant.
AI Governance & Operations: KI sicher und produktiv einsetzen
KI hält Einzug in Prozesse, Produkte und Code. Mit den Möglichkeiten wachsen die Fragen nach Verantwortung, Sicherheit und Betrieb, nicht zuletzt durch den EU AI Act (KI-Verordnung der EU). Florian Prester, Geschäftsführer von sepp.med, zeigt, wie Unternehmen Leitplanken schaffen, Risiken beherrschen und dabei Innovation und Produktivität fördern. Es geht um Rollen und Prozesse, um Monitoring und Qualitätssicherung und um den Weg vom ersten Pilotprojekt zum verlässlichen Betrieb. Governance, die einen sicheren und nachhaltigen KI-Einsatz erst möglich macht.
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